Bio

Vor vielen, vielen Jahren – 1999 oder 2000, so genau weiss das niemand mehr – lernten sich die ersten Mitglieder von Marama auf der Berner Münsterplattform kennen.
Cermi, Tina, Dave, Thom und Mirjam.
Die „Pläfe“ war ihr zweites Zuhause wo sie fast täglich zusammen jonglierten, Poi und Feuerstab übten und die anderen Pläfebesucher mit ihren ersten Trommelversuchen in den Wahnsinn trieben.
Geld hatte keiner von ihnen, sie wollten alle viel lieber spielen als arbeiten und so kamen sie eines Tages auf die Idee, dass sie ihre heissgeliebten Pizzas vielleicht mit Strassenkunst verdienen könnten.
Von nun an beglückten sie regelmässig die Gassen von Bern mit ihren Trommel-, Dudelsack- und Feuerkünsten. Die Feuerspielsachen flogen ziemlich oft ins Publikum, der Dudelsack quietschte erbärmlich und die Trommeln ertrugen geduldig die doch eher dürftigen Rhythmen zu denen sie gezwungen wurden.
Doch irgendwas an diesem ganzen Spektakel schien den Leuten zu gefallen, denn die Truppe konnte so viel Pizza essen wie nie zuvor und schon bald kamen die ersten Anfragen für Auftritte. Ziemlich erstaunt darüber, trafen sich die fünf zu einer Besprechung auf der Pläfe. Sie beschlossen, nun eine richtige Feuershowgruppe zu sein, die man engagieren kann. Ausserdem würden sie noch mehr üben weil es nicht so gut ankommt wenn das Publikum angezündet wird und sie gaben sich den Namen Marama (Mond in der Sprache der Maori).


Marama übten fortan in der grossen Halle der Reitschule, tourten zusammen durch Italien und Griechenland und bekamen immer mehr Engagements. Die Brandgefahr wurde immer kleiner und die Qualen der Instrumente geringer.

Tina und Cermi verliessen nach ein paar Jahren die Truppe und Gäbu und Chrigu kamen dazu.

Irgendwann beschlossen Marama, sich mehr auf die Musik zu konzentrieren und die Feuershow weg zu lassen. Sie besorgten sich einen Übungsraum und kamen auf die Idee, fortan mit mehr Instrumenten und Technobeats zu arbeiten. Das klang so:

Nach einiger Zeit ausprobieren, erneuten Wechseln (Gäbu und Chrigu gingen, Tüx und Tom kamen und gingen wieder) wurde klar, dass das mit den Compibeats nicht so ihr Ding ist  und Marama formte sich zu der Truppe wie man sie heute kennt mit Frik, Phippu, Thom und Mirjam. Fortan probten sie nicht mehr und jammten munter vor sich hin.

Und wenn der Dudelsack noch nicht geplatzt ist, spielen sie noch heute…